Platzordnug


Platz – und Flugordnung der LSG Haselbach e.V.
(Fassung September 2009)

1. Anfahrt:

Zur Vermeidung von Flurschäden, darf nur auf öffentlichen Wegen gefahren werden, des weiteren ist eine Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h einzuhalten. Bei landwirtschaftlichem Verkehr und Viehtrieb ist besondere Rücksicht zu nehmen.

2. Parken:

Fahrzeuge dürfen nur auf den dafür vorgesehenen Parkplätzen abgestellt werden.

3. Verhalten im Zuschauerraum und im Clubheim:

a.)  
Es ist darauf zu achten, daß das Flugplatzgelände und das Clubheim frei von Abfällen bleiben. Diese sind in die dafür vorgesehenen Behälter zu geben.
b.)
Im Zuschauerraum, dem Parkplatz, im Clubheim und auf der Terrasse dürfen auf keinen Fall Flugmodelle betrieben werden.

4. Verhalten im Vorbereitungsraum :

a.)  
Wenn das Modell abgelegt wurde ist es erste Pflicht ( vor Inbetriebnahme des Senders),sich in das Flugbuch einzutragen und die Frequenztafel zu beachten. Bei Frequenzgleichheit mehrerer Fernsteueranlagen, müssen die Piloten sich gegenseitig absprechen.
b.)  
Es ist strengstens untersagt, Modelle mit mehr als 25 kg zu betreiben ( bei Verstößen kein Versicherungsschutz).
c.)  
Modellmotoren dürfen auf keinen Fall ohne Schalldämpfer betrieben werden. Auf dem Modellfluggelände dürfen nur Flugmodelle mit Verbrennungsmotoren betrieben werden,deren Schallpegel bei Volllast den Wert von 81 dB/A (25 m) nicht überschreiten. Bei Flugmodellen mit Turbinenantrieb beträgt der maximal zulässige Schallpegel bei Volllast 90 dB/A (25m).
d.) 
Im Vorbereitungsraum für Flugmodelle dürfen sich nur Piloten und deren Helfer aufhalten,die mit dem Aufbau, Abbau oder der Inbetriebnahme ihres Flugmodells beschäftigt sind. Kinder und Zuschauer sollen ferngehalten werden.

5. Verhalten auf der Start- und Landebahn:

Auf der Start- und Landebahn muß sich jeder Fernsteuerpilot so verhalten, daß er die anderenTeilnehmer nicht behindert oder gefährdet. Es ist darauf zu achten, daß die Piloten auf der nördlichen Seite des Platzes stehen. Nur bei Start oder Landung darf (nach vorheriger Ansage)die Start- und Landebahn betreten werden.

6. Verhalten beim Fliegen:

a.)  
Start und Landung muß in Längsrichtung des Rollfeldes durchgeführt werden.
b.)  
Auf dem Modellfluggelände dürfen nur Flugmodelle mit Verbrennungsmotoren betrieben werden, deren Schallpegel bei Volllast den Wert von 81 dB/A (25 m) nicht überschreiten. Bei Flugmodellen mitTurbinenantrieb beträgt der maximal zulässige Schallpegel bei Volllast 90 dB/A (25m).
c.)  
Es ist strengstens untersagt, Modelle mit mehr als 25 kg zu betreiben ( bei Verstößen kein Versicherungsschutz).
d.)  
Der Pilot darf auf keinen Fall über die Zuschauer und Autos fliegen. Die angewiesene Flugzone darf nicht verlassen werden. Zuwiderhandlungen führen zu Flugverbot.
e.) 
Es dürfen nicht mehr als 3 Modelle mit Kolbenmotorantrieb oder 1 Modell mit Turbinenstrahltriebwerkgleichzeitig in der Luft sein.
f.)  
Piloten, bei denen der Verdacht auf Drogen – oder Alkoholmissbrauchs besteht dürfen am Flugbetrieb nicht teilnehmen. Bei Alkohol gilt der Grenzwert der Straßenverkehrsordnung.
g.)  
Bei Annäherung eines Flugzeuges muß sofort abgedreht, unter Umständen gelandet werden.
h.)  
Während Wettbewerben und Veranstaltungen, die der Verein durchführt, gilt für Nichtteilnehmer Startverbot.
i.)  
Zwischen den Flugmodellen und Drittpersonen (z.B. Spaziergänger, Fahrradfahrer, Feldarbeiter) muss stets ein ausreichender Sicherheitsabstand eingehalten werden. Hierbei sind auch das Gewicht und das Betriebsverhalten der Modelle(Geschwindigkeit, Steuerungsfähigkeit, etc.) zu berücksichtigen. Das Anfliegen sowie das Überfliegen von Personen und Tieren ist nicht zulässig. Soweit sich auf den Feldern innerhalb des ausgewiesenen Flugraumes Personen aufhalten dürfen diese Felder nicht überflogen werden.
j.)   
Bei Winden- oder Seilstarts (nach vorheriger Ansage) haben Motorpiloten auszuweichen.
k.)  
Fessel, Frei- und Segelflieger mit Seilstarts dürfen nur bei Absprache mit dem jeweiligenFlugleiter auf einem bestimmten Platz fliegen, wo sie den übrigen Flugbetrieb nicht behindern.
l.)  
Die Flugzeiten für Flugmodelle mit Verbrennungsmotoren oder Turbinenantrieb sind wie folgt festgehalten:
Werktags               von       9.00               bis                  eine Stunde vor Sonnenuntergang,
                                                                                         jedoch längstens bis 20.00 Uhr.
Sonn- und
Feiertags               von        9.30               bis               12.00 Uhr
                                                                        und von 14.00 bis eine Stunde vor Sonnenuntergang,
                                                                        jedoch längstens bis 19.00 Uhr
An den Feiertagen Karfreitag, Allerheiligen und Heiligabend darf mit Flugmodellen nicht geflogen werden.

7. Flugleiter:

a.)   
Es darf nur in Anwesenheit eines Flugleiters oder dessen Genehmigung geflogen werden.
b.)   
Es können nur Piloten vom LSG Haselbach den Flugleiterdienst übernehmen, die eine entsprechende Schulung nachweisen können.
c.)   
Der erste Flugleiter am Platz muß sich im Flugbuch eintragen, bei Ablösung der Nachfolger.
d.)   
Den Anordnungen des Flugleiters ist unbedingt Folge zu leisten.
e.)   
Der Flugleiter hat den Flugbetrieb zu überwachen und die Einhaltung der Flugbetriebsordnung im Auftrag des Vereins sicher zu stellen. Bei mehr als zwei Modellen in der Luft darf der Flugleiter nicht aktiv am Flugbetriebteilnehmen. Die Flugleitertätigkeit kann an einen anderen Piloten weitergegeben werden, die Weitergabe muss im Flugbuch dokumentiert werden.
 f.)   
Der Flugleiter ist dafür verantwortlich, dass nur solche Flugmodelle betrieben werden von denen er festgestellt hat, dass sie die für dieses Modellfluggelände zulässige Schallpegelgrenze nicht überschreiten. Er hat den Betrieb von Flugmodellen, welche die zulässige Schallpegelgrenze überschreiten oder bei denen er nicht feststellen kann, ob sie die Schallpegelgrenze einhalten, zu untersagen.
g.)   
Es dürfen nur Piloten den Flugleiterdienst ausführen, die erfolgreich an einer Unterweisung in lebensrettenden Sofortmaßnahmen oder an einer Ausbildung in Erster Hilfe teilgenommen haben.
h.)   
Beschwerden gegen den Flugleiter können der Vorstandschaft vorgetragen werden.Diese entscheidet dann über die Angelegenheit bei einer Vorstandssitzung.

8. Allgemeines:

a.)  
Jedes Vereinsmitglied hat in angemessener Weise dazu beizutragen, daß der Platz und die Vereinsgebäude in Ordnung gehalten werden. Von den aktiven Vereinsmitgliedern werden Arbeitstunden abverlangt.
b.)  
Nichtmitglieder des Vereins können als Gäste fliegen. Sie müssen jedoch eine gültige Haftpflichtversicherung(z.B. Mitgliedskarte DMFV) nachweisen.

9. Flugsektor:

Die Flugmodelle dürfen nur in einem bestimmten Flugsektor betrieben werden, der wie folgt definiert ist:Nordgrenze: Start- und Landebahn Ostgrenze: ca. 200 m vom Flugplatz- Bezugspunkt( zum Haselbach ist ein Abstand von mind. 50m einzuhalten) Westgrenze: ca. 300 m zum Flugplatz- Bezugspunkt Südgrenze: ca. 300 m zum Flugplatz- Bezugspunkt

10. Unfall durch Stromleitungen:

Bei evtl. Schäden an der Hochspannungsleitung ist die Bezirksmeisterstelle der LEW in Krumbach (Tel: 08282-9010) zu benachrichtigen.
Zu herabhängenden Gegenständen und Leitungen ist ein Sicherheitsabstand von 20m einzuhalten.Allen Modellpiloten „ Holm und Rippenbruch“ und stets unfallfreie Flüge wünscht die Vorstandschaft.

Allen Modellpiloten „ Holm und Rippenbruch“ und stets unfallfreie Flüge


wünscht die Vorstandschaft.